Das „Gässle“ in Grötzingen ist ein etwa 300 Jahre altes Fachwerkhaus, mit einem Anbau aus den 60er Jahren, einem wunderschönen Garten und einer bebaubaren Freifläche. Das Fachwerkhaus wird energetisch saniert und das Dachgeschoss ausgebaut, auf der bebaubaren Freifläche soll ein weiteres Wohngebäude entstehen, sodass an Ende etwa 15 Menschen dort wohnen können. Die Durchschnitts-Kaltmiete wird je nach gewährten Förderungen und Kreditkonditionen unter 10 €/m² liegen (Stand Mai 2026). Der Mietspiegel liegt in Grötzingen je nach Gebäudezustand, Ausstattung, etc. zwischen 10 und 15 €/m². Durch Sozialwohnraumbindung und weitere Förderungen, sowie die solidarische Finanzierung durch Direktkredite wird unser Projekt möglich. Dabei wollen wir die Energieversorgung und nötigen Baumaßnahmen möglichst ökologisch und nachhaltig angehen. Ziel ist es zudem einen Raum zu schaffen in welchen öffentliche Veranstaltungen stattfinden können.

IN GRÖTZINGEN MIT ANBAU AUS DEN 60ER
JAHREN, WERKSTATT UND GARTENFLÄCHE
Das Gässle wird zu einem politischen Ort
Wir wollen nicht nur einen alternativen Ort des Zusammenlebens schaff en, sondern auch nach außen für eine solidarische Gesellschaft wirken. Dabei verstehen wir uns als lernendes Projekt: Fragend bewegen wir uns in Richtung Utopie. Achtsame Kommunikation, gegenseitiger Respekt und die Beteiligung aller bilden die Grundlage unserer Selbstorganisation. Zugleich erkennen wir an, dass Menschen unterschied-
liche Kapazitäten für kollektive Arbeit haben. Das Gässle soll politische Arbeit ermöglichen — durch Räume für Gruppen und Veranstaltungen. So wollen wir auch in die Nachbarschaft wirken und das Gässle zu einem öffentlichen politischen Ort in Grötzingen machen.

